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Guten Tag,
1. In eigener Sache
- aufstehen-Basisrat
Am vergangenen Mittwoch tagte wieder der Basisrat. Zu Beginn wurde jedem Basisrat-Mitglied die Möglichkeit gegeben, kurz seine Intention zu benennen, warum er bzw. sie sich für den Basisrat beworben hat. Dies brachte interessante Beweggründe zum Vorschein.
Ferner hat sich erfreulicherweise ein Aufsteher bereit erklärt, den Vorstand in Sachen "Gestaltung der Homepage" zu unterstützen. Zudem gab es diverse Berichte aus den Ortsgruppen zu den erfolgten Ostermärschen.
Auch in puncto neue Kontakte gab es Aufbauendes. Jedoch soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Basisrat nicht in voller Stärke präsent war.
Die Gründe für die "Nicht-Teilnahme" sollen nun eruiert werden.
- aufstehen-Manifest
Das Forum befindet sich jetzt in der Testphase, um eventuelle Schwachstellen zu finden. Sobald diese Phase erfolgreich beendet ist, erhaltet Ihr den Zugang.
- Handwerker – noch Teil der Mittelschicht?
Sie kämpfen um ihre Existenz und haben den sozialen Sprengstoff in ihrem Umfeld erkannt. Ihnen fehlen Fachkräfte, Material, zahlungsfähige Kundschaft sowie geeignete Bewerber/-innen für die Ausbildung. Handwerker sind in der unternehmerischen Freiheit gefangen, weil die passenden Rahmenbedingungen nicht mehr existieren.
Link auf unsere Grußbotschaft: https://machmit.aufstehen.de/mitmachen/images/Grussbotschaft042023.pdf
2. Deutschlands verfehlte Sozialpolitik
Das Handeln der Bundesregierung ist aktuell auf Kriegspolitik ausgerichtet. So stehen für sie Aufrüstung, die Umstellung der Wirtschaft auf Kriegswirtschaft, das größte NATO-Manöver aller Zeiten namens „AIRDEFENDER 2023“, weitere Waffenlieferungen für die Ukraine und die Ausbildung von ukrainischen Soldaten im Mittelpunkt. Wo bleibt die fundierte Sozialpolitik?
In der Rangliste führender Wirtschaftsnationen ist Deutschland bereits weiter hinten zu finden. Fehlende bzw. marode Energietrassen, die Schließung intakter Kernkraftwerke, das Abwandern von wichtigen Unternehmen ins Ausland, steigende Arbeitslosigkeit sind nur einige Symptome für einen weiteren Abwärtstrend. Ohne starke Wirtschaft fehlen Mittel und Möglichkeiten für eine solide Sozialpolitik!
Arbeitslosenzahlen werden „beschönigt“ (Kurzarbeiterzahlen fehlen, diverse Altersgruppen, Umschulungen, Bewerbungstraining, Arbeitskräfte in Beschäftigungsgesellschaften u.a. werden nicht berücksichtigt) und verschleiern das wahre Ausmaß des Sozialabbaus.
Die Bevölkerung wird mutmaßlich bewusst mit diversen unausgereiften Gesetzesvorlagen „beschäftigt“ und so von wichtigen Themen abgelenkt.
Das Soziale fällt dabei immer mehr „hinten `runter“ und fast unbemerkt nimmt die Armut in der Bevölkerung immer mehr zu und hat bereits deutlich auch die sogenannte Mittelschicht erfasst.
Nur ein untaugliches Gesellschaftssystem braucht öffentliche Suppenküchen.
Armut beseitigen! – Jetzt!
Beteiligt Euch an der bundesweiten dezentralen Aktionswoche vom 25. April bis zum 5. Mai 2023!
Link zum Aufruf des Bündnis „AufRecht bestehen“:
https://www.erwerbslos.de/images/Aufruf_Aktionswoche_April-Mai_23.pdf
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Nehmt am Kongress des Deutschen Paritätischen Wohlfahrt Verbandes teil!
Link zu den Informationen zum DPWV-Kongress 4. bis 5. Mai 2023:
https://www.der-paritaetische.de/presse-und-kampagnen/armutabschaffen/aktionskongress-armutabschaffen-2023/
3. Antwort der französischen Gewerkschafter von La France insoumise (rebellisches Frankreich)
In Französisch zum Weiterlesen: https://machmit.aufstehen.de/mitmachen/images/Antwort_france.pdf
In Deutsch zum Weiterlesen : https://machmit.aufstehen.de/mitmachen/images/AntwortFrankreichUebersetzung.pdf
Solidarische Erklärung des aufstehen-Basisrats: https://machmit.aufstehen.de/mitmachen/images/SolidarischeErklaerung.pdf
4. Aufstehen für Frieden – Ostermärsche 2023
Die Sammlungsbewegung Aufstehen war auch in diesem Jahr aktiver und gut sichtbarer Teil der Ostermarsch-Bewegung, oftmals auch in Bündnissen.
Bundesweit demonstrierten am Osterwochenende Zehntausende für Frieden und Abrüstung. Sowohl die Zahl der Beteiligten als auch die der Städte, in denen Ostermärsche stattfanden, lag höher als im vergangenen Jahr.
In Berlin nahmen in diesem Jahr rund 2000 Menschen teil, deutlich mehr als 2022. aufstehen-Berlin war mit eigenem Transparent und als Teil des Protestbündnisses „Heizung, Brot und Frieden“ dabei. Selbstverständlich dominierte die Auseinandersetzung um den Krieg in der Ukraine und die richtige Reaktion darauf auch in diesem Jahr die Debatten auf und rund um den Ostermarsch. Die LINKE Bundestagsabgeordnete Zaklin Nastic und der Bundesvorsitzende der Naturfreunde, Michael Müller, sowie weitere Redner gaben darauf eine klare Antwort: Ohne die Bereitschaft zu verhandeln wird es kein schnelles Ende des Tötens und Sterbens in der Ukraine geben. Immer weitere Aufrüstung und die Lieferung von immer mehr und immer schwereren Waffen in diesen Krieg – das darf nicht die Antwort sein. Die Bundesregierung muss auf diplomatischem Wege alles versuchen, um einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen zu erreichen.

Foto: Bündnis „Heizung, Brot und Frieden“
aufstehen war auch in vielen anderen Orten auf den Ostermärschen präsent, so in:
Stralsund

Foto: aufstehen-Stralsund beim Ostermarsch in Sassnitz
Stuttgart
In Stuttgart nahmen in diesem Jahr entgegen der Medienberichte ca. 3.000 Menschen am Ostermarsch teil.
Dresden
Das Dresdner Friedensbündnis verabschiedete zum Osterspaziergang einen Friedensruf, den sie auch an die Bundesregierung senden.
Link: https://aufstehen.de/web/friedensruf-aus-dresden-entstanden-zum-osterspaziergang-2023-des-friedensbuendnisses-dresden/
Freiburg im Breisgau
Hier sprach Jürgen Grässlin über zivile Verteidigung, die in der Geschichte doppelt so erfolgreich war wie militärische Verteidigung.
Eine junge Kollegin von Verdi, betrachtete das Thema Sicherheit mal von einer anderen Seite. Nämlich, dass wir alle Sicherheit brauchen im Sinne von sozialer Sicherheit - Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur.
Am Schluss wurde noch ein Teil des Vermächtnisses von Antje Vollmer verlesen. Ja, wo sind wir gelandet, wie sind wir da gelandet und wir müssen den Krieg gründlich verlernen.

Foto: Ostermarsch in Freiburg im Breisgau
Dillingen an der Donau

Foto: Ostermarsch in Dillingen an der Donau
Mannheim

Foto: Ostermarsch in Mannheim, Andreas Klamm
Ostfriesland
Zum Informationsstand am 1. April 2023 in Leer haben wir in Gesprächen und per Handzettel für die Teilnahme am ostfriesischen Ostermarsch geworben.
Aus unserem Informationsblatt zum Ostermarsch:
".... Schon jetzt kommen uns die Folgen der Sanktionspolitik teuer zu stehen. Ob Einkauf, Sprit oder Heizen…. Dazu die schon jetzt spürbare Welle einer Deindustrialisierung. Dieser Wirtschaftskrieg kommt vor allem den Wirtschaft- und Rüstungskonzernen der USA zu Gute. Unsere Kaufkraft sinkt immer weiter.
Zur selben Zeit wird in bürgerlichen Medien gesagt, dass man in den Tarifkämpfen den Lohnforderungen nach Erhalt der Kaufkraft nicht nachkommen kann. Es sei in Kriegszeiten kein Geld da, wir müssen sparen.
Waffen runter Löhne rauf!
Nein zu den sozialen Angriffen auf unseren Lohn, Rente und Zukunft!
Dafür wollen wir weiterhin „Flagge“ zeigen und es nicht der Propaganda der Regierenden überlassen. Uns ist es ein Bedürfnis Gegenöffentlichkeit herzustellen und deutlich zu machen: „Wir machen da nicht mit!“
Deshalb haben wir mit unserem Transparent „Statt Waffen: Brücken, Schulen, Schienen ... bauen!“ teilgenommen.
Mit 250 Kollegen, darunter Gewerkschafter aus der IGM, Verdi sowie der Linken aus Emden haben wir zum Ausdruck gebracht: „Wir machen da nicht mit!“
Infos und Kontakt über: aufstehen-ostfriesland@web.de
Braunschweig
Der Ostermarsch am Ostersamstag in Braunschweig 2023 war der beste, den ich bisher in Braunschweig erlebt habe. Kein Wunder bei der gefährlichen Kriegslage und bei dem bekannten Abschlussredner Reiner Braun, der auf die wirklichen Ursachen der Weltkrise einging und wichtigen Zwischenrednern! (Helmut Käss)
Link zur Rede von Reiner Braun: https://www.youtube.com/watch?v=cQX5HRa9wOU

Foto: Ostermarsch Braunschweig
Haldensleben
Ca. 400 Beteiligte engagierten sich bei herrlichem Frühlingswetter zum Ostermarsch mit Fahrradcorso, Demonstration und Markt der Möglichkeiten.
Foto: aufstehen-Magdeburg in Haldensleben
Potsdam
Bei strömendem Regen hörten ca. 250 Beteiligte u.a. den Worten von Sevim Dagdelen (MdB) zu.
Brandenburg
In Brandenburg beteiligten sich ca. 250 Menschen am Ostermarsch.
Leipzig
Auch in Leipzig brachten sich viele Menschen in den Ostermarsch ein:
Weiterer Informationen und Fotos zu den Ostermärschen findet Ihr unter:
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Weil nur durch gemeinsames Handeln Veränderung möglich ist, erinnern wir noch einmal an die Petition „Manifest für Frieden“ von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer.
Hier kannst Du die Petition „Manifest für Frieden“ unterschreiben:
Link: https://www.change.org/p/manifest-f%C3%BCr-frieden
5. Rückblick auf Aktionen/Veranstaltungen
Videokonferenz zum Thema „Faschismus in der Ukraine“
Eine interessante Videokonferenz zum Thema "Faschismus in der Ukraine" und die Ankündigung einer Fortsetzung mit dem Blick auf die Auswirkungen auf unsere westlichen Gesellschaften.
Link zum Weiterlesen: https://machmit.aufstehen.de/mitmachen/images/FaschismusUkraine.pdf
29. März 2023: aufstehen traf Sahra
Über 600 Aufstehen-Leute nahmen an unserer Videokonferenz teil. aufstehen stellte den neuen Basisrat vor und gab den Startschuss für die Erarbeitung eines politischen Manifests. Danke an Sahra Wagenknecht, die in ihrem Beitrag noch mal deutlich gemacht hat, warum wir mehr denn je eine Bewegung für soziale Gerechtigkeit und Frieden brauchen.
Die Veranstaltung hat uns neuen Aufschwung gegeben.
Die Störungen, die es kurzzeitig gab, haben ihr keinen Abbruch getan. Leider hat es mit dem Livestream auf Facebook diese Mal nicht geklappt, dafür entschuldigen wir uns bei den ca. 600 Interessierten. Wir werden aber das Video noch online stellen.
aufstehen- Hamburg-Eidelstedt
Die Infostände der letzten Wochen, waren wieder trotz typischem Hamburger Schmuddelwetter zu dieser Jahreszeit erfolgreich. Es wurde für die Beteiligung am Hamburger Ostermarsch geworben. Es gabt eine Oster-Überraschung für die Eidelstedter und ihre Kinder.

Foto: aufstehen-Hamburg-Eidelstedt
6. weitere Termine
22. April 2023 (Sa.): ab 12 Uhr am Brückenkopf (Ostufer) in Torgau: Kundgebung, Umzug, Friedensfest
4. und 5. Mai 2023 (Do./Fr.):
Der Paritätische Gesamtverband lädt zum Aktionskongress gegen Armut ein. Informationen zu Programm und Anmeldung auf https://eveeno.com/aktionskongress-2023
4. Mai 2023 (Do.): 19 Uhr, Diskussionsveranstaltung von aufstehen-Berlin-Schöneberg/Wilmersdorf zum Thema: "Volksrepublik China, Taiwan und der Westen"
Geschäftsstelle der NaturFreunde Berlin, Paretzer Straße 7, 10713 Berlin (Wilmersdorf)
Fragestellungen:
Was steckt hinter dem Konflikt zwischen der Volksrepublik China und Taiwan?
Wie ist der völkerrechtliche Status von Taiwan einzuschätzen?
Wie groß ist die Gefahr, dass die Volksrepublik Taiwan militärisch angreift?
Welche geostrategischen Interessen überlagern den Konflikt und prägen seinen Verlauf?
Welche Rolle spielen externe Mächte, insbesondere die USA?
11. Mai 2023 (Fr.): 18:30 Uhr, Videokonferenz zum Thema: „Faschisierungstendenzen an der deutschen Heimatfront“ mit Susann Witt-Stahl.
Aktuelles findet Ihr hier auf unserer Webseite: https://aufstehen.de/web/aktuelles/
Neues aus den Themenräumen findet Ihr hier: https://aufstehen.de/web/themenraeume/
Aktuelle Termine findet Ihr hier: https://aufstehen.de/web/mitmachen/termine/
Herzliche Grüße
Dein Team vom Trägerverein der Sammlungsbewegung aufstehen
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