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Guten Tag,
Auf nach Berlin
zur Friedenskundgebung
am Samstag, den 25. Februar 2023 um 14 Uhr
am Brandenburger Tor!
aufstehen trifft sich um 13:30 Uhr auf dem
Platz des 18. März/Brandenburger Tor (Westseite)
vor der Bühne stehend links
Bildet Fahrgemeinschaften!
Zeigt Flagge!
Kommt alle mit aufstehen-Fahnen und Transparenten!
Hier findet Ihr weitere Hinweise zur Kundgebung am (Sa.) 25. Februar 2023 am Brandenburger Tor in Berlin:
Link (auch mit Mitfahrgelegenheiten): Aufstand für Frieden! - Aktionstag 25.2. | ALICE SCHWARZER

Presseerklärung vom 17. Februar 2023:
Sammlungsbewegung aufstehen
aufstehen-Basisrat und Vorstand des aufstehen Trägervereins Sammlungsbewegung e.V. (Berlin)
Aufstand für den Frieden
Erklärung des aufstehen-Basisrates und des Vorstandes des aufstehen- Trägervereins der Sammlungsbewegung aufstehen
Wer Waffen an die Ukraine liefert, riskiert die Eskalation des Krieges und die atomare Auseinandersetzung. Russland und die USA verfügen über genügend Atomwaffen, um die Erde mehrfach zu vernichten. Waffenlieferungen an die Ukraine sind kein Ausdruck der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, sondern eine egoistische Politik des Westens, die in der Ukraine lediglich Kanonenfutter für die Durchsetzung westlicher Interessen sieht. Solidarisch mit der Ukraine sein geht anders. Solidarisch mit der Ukraine sein heißt, den Menschen in diesem von Krieg geschundenen Land den Frieden zu bringen. Solidarisch sein heißt, Druck auf die Kriegsparteien und auf die Bundesregierung auszuüben, um ernsthaft zu verhandeln. Alle, die an diesem Krieg verdienen, wollen keinen Frieden. Die Profite der Rüstungsindustrie steigen astronomisch in die Höhe.
Wir, die Unterstützerinnen und Unterstützer der Sammlungsbewegung aufstehen, wollen einen durch Verhandlungen und durch Kompromisse aller Seiten erzielten Frieden.
Wir unterstützen das von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer auf den Weg gebrachte Manifest für den Frieden, das bereits von 500 000 Menschen unterschrieben wurde. Wir unterstützen auch die Kundgebung „Aufstand für Frieden“ am 25. Februar 2023 in Berlin vor dem Brandenburger Tor und rufen zur Teilnahme an der Kundgebung auf.
Gleichzeitig rufen wir zur Teilnahme an der Demonstration und der Kundgebung auf, die bereits am 24. Februar 2023 (Freitag) in Berlin am Brandenburger Tor um 17 Uhr stattfindet und von der Friedenskoordination initiiert wird.
Das Manifest für den Frieden ist ein riesiger Schritt nach vorne, um eine kraftvolle Friedensbewegung in Deutschland aufzubauen.
Mehr als 50 Prozent der deutschen Bevölkerung befürchten eine Eskalation des Krieges und wollen keine weiteren Waffenlieferungen. Sie sprechen sich für Frieden durch diplomatische Lösungen aus. Die Politiker der Ampelregierung und die der CDU missachten den Willen dieser Mehrheit. Besonders das Agieren der Außenministerin Annalena Baerbock stößt auf unsere Ablehnung.
Der Aufstand für den Frieden, außerparlamentarisch durch die Bürger erkämpft, ist die einzige Möglichkeit, um die Politik vom Kriegskurs abzubringen und damit eine weitere Eskalation zu verhindern.
Aufstehen wird am 24.Februar 2023 (Demonstration und Kundgebung) und am 25. Februar 2023 (Kundgebung) durch Fahnen und Transparente sichtbar sein.
Unterzeichne die Petition: Manifest für den Frieden!
Link: Petition: Manifest für FRIEDEN
Aktueller Stand (17. Februar 2023, 21 Uhr): 502.959 Unterschriften
Initiatorinnen:
Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht
Zitat:
„Heute ist der 352. Kriegstag in der Ukraine (10.2.2023). Über 200.000 Soldaten und 50.000 Zivilisten wurden bisher getötet. Frauen wurden vergewaltigt, Kinder verängstigt, ein ganzes Volk traumatisiert. Wenn die Kämpfe so weitergehen, ist die Ukraine bald ein entvölkertes, zerstörtes Land. Und auch viele Menschen in ganz Europa haben Angst vor einer Ausweitung des Krieges. Sie fürchten um ihre und die Zukunft ihrer Kinder.
Die von Russland brutal überfallene ukrainische Bevölkerung braucht unsere Solidarität. Aber was wäre jetzt solidarisch? Wie lange noch soll auf dem Schlachtfeld Ukraine gekämpft und gestorben werden? Und was ist jetzt, ein Jahr danach, eigentlich das Ziel dieses Krieges? Die deutsche Außenministerin sprach jüngst davon, dass „wir“ einen „Krieg gegen Russland“ führen. Im Ernst?
Präsident Selenskyj macht aus seinem Ziel kein Geheimnis. Nach den zugesagten Panzern fordert er jetzt auch Kampfjets, Langstreckenraketen und Kriegsschiffe – um Russland auf ganzer Linie zu besiegen? Noch versichert der deutsche Kanzler, er wolle weder Kampfjets noch „Bodentruppen“ senden. Doch wie viele „rote Linien“ wurden in den letzten Monaten schon überschritten?
Es ist zu befürchten, dass Putin spätestens bei einem Angriff auf die Krim zu einem maximalen Gegenschlag ausholt. Geraten wir dann unaufhaltsam auf eine Rutschbahn Richtung Weltkrieg und Atomkrieg? Es wäre nicht der erste große Krieg, der so begonnen hat. Aber es wäre vielleicht der letzte.
Die Ukraine kann zwar – unterstützt durch den Westen – einzelne Schlachten gewinnen. Aber sie kann gegen die größte Atommacht der Welt keinen Krieg gewinnen. Das sagt auch der höchste Militär der USA, General Milley. Er spricht von einer Pattsituation, in der keine Seite militärisch siegen und der Krieg nur am Verhandlungstisch beendet werden kann. Warum dann nicht jetzt? Sofort!
Verhandeln heißt nicht kapitulieren. Verhandeln heißt, Kompromisse machen, auf beiden Seiten. Mit dem Ziel, weitere Hunderttausende Tote und Schlimmeres zu verhindern. Das meinen auch wir, meint auch die Hälfte der deutschen Bevölkerung. Es ist Zeit, uns zuzuhören!
Wir Bürgerinnen und Bürger Deutschlands können nicht direkt auf Amerika und Russland oder auf unsere europäischen Nachbarn einwirken. Doch wir können und müssen unsere Regierung und den Kanzler in die Pflicht nehmen und ihn an seinen Schwur erinnern: „Schaden vom deutschen Volk wenden“.
Wir fordern den Bundeskanzler auf, die Eskalation der Waffenlieferungen zu stoppen. Jetzt! Er sollte sich auf deutscher wie europäischer Ebene an die Spitze einer starken Allianz für einen Waffenstillstand und für Friedensverhandlungen setzen. Jetzt! Denn jeder verlorene Tag kostet bis zu 1.000 weitere Menschenleben – und bringt uns einem 3. Weltkrieg näher.
Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht
DIE 69 ERSTUNTERZEICHNERiNNEN
Dr. Franz Alt Journalist und Bigi Alt • Christian Baron Schriftsteller • Franziska Becker Cartoonistin • Dr. Thilo Bode Foodwatch-Gründer • Prof. Dr. Peter Brandt Historiker • Rainer Braun Internationales Friedensbüro (IPB) • Andrea Breth Regisseurin • Dr. Ulrich Brinkmann Soziologe • Prof. Dr. Christoph Butterwegge Armutsforscher • Dr. Angelika Claußen IPPNW Vize-Präsidentin Europa • Daniela Dahn Publizistin • Rudolf Dressler Ex-Staatssekretär (SPD) • Anna Dünnebier Autorin • Petra Erler Geschäftsführerin (SPD) • Valie Export Künstlerin • Bettina Flitner Fotografin und Autorin • Justus Frantz Dirigent und Pianist • Holger Friedrich Verleger Berliner Zeitung • Katharina Fritsch Künstlerin • Prof. Dr. Hajo Funke Politikwissenschaftler • Dr. Peter Gauweiler Rechtsanwalt (CSU) • Jürgen Grässlin Dt. Friedensgesellschaft • Wolfgang Grupp Unternehmer • Prof. Dr. Ulrike Guérot Politikwissenschaftlerin • Gottfried Helnwein Künstler • Hannelore Hippe Schriftstellerin • Henry Hübchen Schauspieler • Wolfgang Hummel Jurist • Otto Jäckel Vorstand IALANA • Dr. Dirk Jörke Politikwissenschaftler • Dr. Margot Käßmann Theologin • Corinna Kirchhoff Schauspielerin • Uwe Kockisch Schauspieler • Prof. Dr. Matthias Kreck Mathematiker • Oskar Lafontaine Ex-Ministerpräsident • Detlef Malchow Kaufmann • Gisela Marx Journalistin • Prof. Dr. Rainer Mausfeld Psychologe • Roland May Regisseur • Maria Mesrian Theologin • Reinhard Mey Musiker und Hella Mey • Prof. Dr. Klaus Moegling Politikwissenschaftler • Michael Müller Vorsitzender NaturFreunde • Franz Nadler Connection e. V. • Dr. Christof Ostheimer ver.di-Vorsitzender Neumünster • Dr. Tanja Paulitz Soziologin • Romani Rose Vors. Zentralrat Deutscher Sinti und Roma • Eugen Ruge Schriftsteller • Helke Sander Filmemacherin • Michael von der Schulenburg UN-Diplomat a.D. • Hanna Schygulla Schauspielerin • Martin Sonneborn Journalist (Die Partei) • Jutta Speidel Schauspielerin • Dr. Hans-C. von Sponeck Beigeordneter UN-Generalsekretär a.D. • Prof. Dr. Wolfgang Streeck Soziologe und Politikwissenschaftler • Katharina Thalbach Schauspielerin • Dr. Jürgen Todenhöfer Politiker • Prof. Gerhard Trabert Sozialmediziner • Bernhard Trautvetter Friedensratschlag • Dr. Erich Vad Brigadegeneral a.D. • Prof. Dr. Johannes Varwick Politikwissenschaftler • Günter Verheugen Ex-Vizepräsident EU-Kommission • Dr. Antje Vollmer Theologin (Die Grünen) • Prof. Dr. Peter Weibel Kunst- und Medientheoretiker • Nathalie Weidenfeld Schriftstellerin • Hans-Eckardt Wenzel Liedermacher • Dr. Theodor Ziegler Religionspädagoge
“ (Zitatende)
Alle Berliner sind aufgerufen, auch am 24. Februar 2023 (Freitag), um 17 Uhr, am Brandenburger Tor an der Kundgebung „Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg! Stoppt den Krieg in der Ukraine!“ teilzunehmen.
Die Friedenskoordination (FRIKO) ruft auf und aufstehen beteiligt sich.
Aktuelles findet Ihr hier auf unserer Webseite: https://aufstehen.de/web/aktuelles/
Herzliche Grüße
Dein Team vom Trägerverein der Sammlungsbewegung aufstehen
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